H-G PARTAPUOLI SIIDA
SAMI TOURISM

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Unsere Angebote werden je nach Jahreszeit, Wetter und Wünschen der Gäste gestaltet.

Essen und Unterkunft sind jeweils eingeschlossen. Ausrüstung und Verkehrsmittel besprechen wir mit den Gästen vor ihrer Ankunft.

 

Foto: Peter Rosén


Beispiele für unsere Veranstaltungen zu den verschiedenen Jahreszeiten: FRÜHLING, SOMMER, HERBST, WINTER.


FRÜHLING




Foto: Peter Rosén

 

Im Frühling werden die Rentierherden bewacht, da die Kühe ab Mitte Mai und noch eine Woche später kalben. Diese Zeit ist am heikelsten für die Rentiere, und deshalb bewachen die Züchter die Herde die ganze Zeit, um zu verhindern dass sie gestört werden.

Die Gäste erleben den samischen Frühling mit allem was dazu gehört: helle Nächte, schneefreie Flecken auf den Bergen, Vögel die aus südlichen Ländern zurückkehren, offene Bäche, Zinnfischangeln und das Gelächter des Schneehuhns.

Im Frühling wohnen wir in den Rentierzüchterhütten im Gebirge, und wenn wir uns in einem Gebiet ohne Hütten befinden, übernachten wir in einem Samizelt.

Essen und Ausrüstung sind jeweils eingeschlossen. Zu dieser Zeit ist Årosjokk unser Ausgangspunkt.

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SOMMER

 

 


Foto: Peter Rosén

 

Im Hochsommer befinden wir uns oben im Hochgebirge mit unseren Rentieren. Unsere Sommersiedlung liegt am Alisjávri, ung. 40 Km von Abisko entfernt am Königspfad (Kungsleden). Dort ist auch unser Ausgangspunkt für die Sommeraktivitäten.

Während dieser Zeit findet die Kennzeichnung der Kälber statt. Es ist eine sehr hektische Zeit sowohl für Menschen als Tiere. Unsere Rentiere befinden sich nun auf der Sommerweide und wir sammeln sie in einem Gehege zur Markierung.

Im Sommer treiben wir unsere Rentiere 5-6 mal zusammen, um sie zu markieren. All dies können unsere Gäste miterleben. Ebenso einen normalen samischen Werktag oben im Hochgebirge: Saiblingfischen in allen Arten, Saunabaden am Bergsee Alisjávri und die unendliche Ruhe.

Wir wohnen entweder in Hütten oder Samezelten, je nachdem wo wir uns befinden. Essen und Schlafausrüstuing sind inbegriffen.

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HERBST

 

 

 

 

 

 

 



 

Im August haben wir eine Pause in der Arbeit mit den Rentieren. Sie dürfen in Ruhe weiden um dick zu werden, was sie später im Herbst und Winter brauchen. Da pflücken wir Beere und fischen. In der ersten Hälfte August pflücken wir Moltebeeren (Hjortron), und später sind Blaubeeren und Preiselbeeren reif. Unsere Rentiere befinden sich jetzt im niedrigen Teil des Gebirges.

September ist die Zeit des Jahres wenn wir das Jahreseinkommen einkassieren können. Es ist "Erntezeit“. Die Rentiere werden gesammelt, nicht weit won einem Weg entfernt und die Schlachttiere ausgesondert, sowohl für Käufer als für den Eigenbedarf. Die Gäste erleben die Schlachtung auf herkömmliche Weise, draussen, auf humane Art. Alles wird wohl ausgenutzt und die Rentierhäute auf alte Weise gespannt.

Zur gleichen Zeit finden die Elchjagd und das Fischen statt, so ist auch der September eine sehr hektische Zeit. Die Elchjagd geschieht in gebirgsnahen Wäldern weit weg von Motorwegen und da wohnen wir in Samezelten.

Essen und Schlafausrüstung sind eingeschlossen.

Ende September beginnt die Brunstzeit, und die Rentiere sollten bis zum Ende, ca 3-4 Wochen, in Ruhe gelassen werden. Danach sammeln wir sie wieder ein in sogenannten Kontrollgehegen, wo wir die un- und falsch-markierten Kälber überprüfen, Rentierstiere kastrieren, und für den Privatgebrauch schlachten. Die Gäste folgen uns auf den niedrigen Berge und können unter anderem den ersten Schnee erleben, der meist schon nach einem Tag weggeschmolzen ist. Zu dieser Zeit wohnen wir in Hütten. Essen und Schlaufausrüstung sind inbegriffen. Unsere Ausgangspunkt ist Årosjokk.

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WINTER

 

 


Foto: Peter Rosén

 

Der Winter ist lang bei uns. Er beginnt im November und endet nicht vor April. Im November-Dezember sammeln wir unsere Rentiere zu Trennung. Im Winter ziehen wir mit unseren Tieren hinunter in die Waldweidegebiete östlich von Kiruna (Pilijärvi, Parakka, Vettasjärvi u.a.). Davor trennen wir die Rentiere in verschiedene Gruppen so genannten Sitor, die während des Winters zusammengehalten werden.

Wenn gutes Weideland besteht, bewachen wir die Tiere nur locker und treiben sie nur wenig, aber wenn die Weide schlecht ist, beginnt das Zufüttern. Dies geschieht meist im Wald, wo Futter und Heu hingebracht werden.
All das kann der Gast miterleben: Sammlung, Trennung, Ziehen, Kantbewachung, Fütterung. Es ist davon abhängig wann er kommt and was gerade geschieht.

Im zeitigen Frühlingswinter sammeln wir die Rentiere wieder und danach ziehen wir im Niedergebirge um das Kalben abzuwarten. Wir wohnen in den befindlichen Hütten. Essen und Ausrüstung sind inbegriffen.

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Das letzte Mal aufdatiert 2003-06-12